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  • 29. Jul. 2009

    Im fränkischen Herzogenaurach fing sie im Jahre 1924 mit Gründung der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ an, die Geschichte des Sportartikel-Herstellers Puma. Die Brüder Adi und Rudolf Dassler entzweiten sich 1948, so dass neben der bekannten Marke „adidas“ die „Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler“ ins Leben gerufen wurde, bei welcher neben Adidas und Nike eines der weltweit angesehensten Unternehmen auf dem Sportartikel-Sektor entstand. Wahrscheinlich verhalf die ewige Rivalität zwischen den Dassler-Brüdern beiden Marken zu rasantem Wachstum, wobei Adidas zwar immer erfolgreicher war, die Puma AG allerdings aus Krisensituationen heraus die Möglichkeit wahrnahm, nicht nur sportlich, sondern auch modisch und trendorientiert zu produzieren. Mit der Dynamik des amerikanischen Silberlöwen, der 1968 als weiteres Markenzeichen zum bis dahin im Jahre 1958 eingeführten Streifen hinzukam, liefen sich die Puma-Schuhe an die Spitze.

    Nach dem Einstiegs-Fußballschuh „Atom“ wurde in Zusammenarbeit mit Fußballexperten 1949 der erste Schuh mit Schraubstollen entwickelt, welcher 1952 die Produktion des „Super Atom“ ins Laufen brachte. Erfolgreich gelang es Puma, zu sportlichen Weltrekorden beizutragen – es folgten beispielhafte Modelle wie „Brasil“ und der legendäre „Puma King“. Die Einführung der S.P.A.-Technologie, Dasslers Erfindung der DUOFLEX-Sohle und die Präsentation des Dämpfungssystems TRINOMIC zeigten auf, dass die Weiterentwicklung der Weltmarke Puma nie still stand.

    Trotz allem unterlief Puma Anfang der Neunziger ein strategischer Fehler – um dem Konkurrenzdruck standzuhalten, sollten Puma Schuhe für jedermann erschwinglich sein, was zu dem Ergebnis führte, auf Wühltischen zu Tiefstpreisen verhökert zu werden und das Unternehmen in eine schwere Krise stürzte. 
    Einzige Chance – durch innovative Neuausrichtung der Sportmarke wagte Puma den erneuten Sprung nach oben. 

    Jochen Zeitz, 30jähriger neuer Geschäftsführer, inspirierte zur wagemutigen Kombination aus Sport, Mode und Lifestyle für ein einzigartiges Puma-Gesicht. Neben jugendlichen Sportschuh-Kollektionen wie Runway, Nuala, 96 Hours oder Black Label umfasste das Sortiment seither auch Taschen, Uhren, Parfüms und komplette Oberbekleidung. Puristische Stile wie Dadaismus, Avantgarde und Kubismus ermunterten Schauspieler, Models und Sänger, die Marke Puma wieder populär zu machen. Modern und provokativ, begehrenswert, attraktiv und außergewöhnlich – das Puma-Image ist aus der Sport- und Modewelt nicht wegzudenken.

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