Louis Vuitton gehört ohne Zweifel zu den absoluten Nobel-Marken dieses Erdballs. Und zu was? Genau: Zu recht! Die Produkte sind qualitativ ausnahmslos hervorragend, meist per Hand gearbeitet und auf Kundenwunsch sogar mit persönlichem Monogramm versehen. Hierfür werden die Verfahren „Hot Stamping“ und „Painting“ eingesetzt. Uhren, Schmuck und Sonnenbrillen gehören ebenso ins Repertoire des Hauses Louis Vuitton, wie Schuhe und weitere Lederwaren. Auch in der Mode, im Bereich der Bekleidung, sind Produkte von Louis Vuitton sehr gefragt. Was das Label aber seit Jahrhunderten auszeichnet ist Reisegepäck wie Koffer, Schopper und so genannte Kulturbeutel, sowie Abend- und Handtaschen. Alle Produkte verfügen über das rechtlich geschützte Cherry-Blossom-Muster nebst des seit 1896 verwendeten Louis Vuitton-Signets, „LV“.
Die Artikel von Louis Vuitton sind ausschließlich in den eigenen, weltweit rund 300 Boutiquen des Hauses erhältlich und werden zudem über die Haus eigene Internetseite sowie teilweise über den Internethandel eLUXURY.com vertrieben. Louis Vuitton sieht es nicht gern, wenn die Produkte bei sonstigen Händlern oder Auktionen im Internet auftauchen. Insbesondere, weil es sich nicht selten um Fälschungen handelt. Diese sind zwar bei genauerem Hinsehen relativ einfach zu erkennen, weil ihnen die qualitativen Merkmale oftmals fehlen, dennoch geschieht es immer wieder, dass Käufer lieber nicht so genau hinsehen und es statt dessen vorziehen, ein paar Hundert Euro pro Artikel zu sparen. Erfährt jedoch die Louis Vuitton Company davon, die als Hauptmarke des Konzerns Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) einen jährlichen Umsatz im zweistelligen Milliardenbereich erwirtschaftet, kann das sehr teure Konsequenzen haben. Das musste auch Britney Spears erfahren, als in einem ihrer Videos ein gefälschtes Cherry-Blossom-Muster zu sehen war.
Rühmlichere Schlagzeilen hatten im Zusammenhang mit Louis Vuitton dagegen Ladies wie Bündchen, Campbell, Graf, Lopez und Deneuve, aber auch einige Herren wie Gorbatschow, Agassi und Richards, die allesamt als prominente Werbeträger für das Unternehmen tätig waren. Einen weiteren großen Namen stellt der 1963 in New York City geborene Chefdesigner Marc Jacobs dem Unternehmen zur Verfügung, der nicht nur als eine Allüren behaftete Diva bekannt ist, sondern vor allem dafür, äußerst hohe Ansprüche an Qualität und Noblesse zu stellen. Kein fehlerhaftes Stück hat unter seiner Regie je das Haus Louis Vuitton verlassen.