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  • 18. Aug. 2009

    Die Frage „Wer hat’s erfunden?“, kann in punkto Jeans fast jedermann beantworten.
    Es war der ausgewanderter Franke Levi Strauss, der um 1847 für Goldgräber erstmals Jeans, damals noch aus braunem Denim, nähte.

    Heute sind Jeans aus unserem Straßenbild und der Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Jung und alt tragen Jeans bei fast jeder Gelegenheit. Das hat auch seinen Grund, der Stoff und die Schnitte sind variabel, robust und meistens auch bequem Der Spaß an Jeans ist generationsübergreifend, vom Rentner über das Kleinkind bis zum Baby - alle tragen Jeans. Und mal ehrlich- kleine Kinder und Babys sehen in Jeans doch besonders niedlich aus.

    Das war aber nicht immer so, die älteren Generationen werden sich erinnern, bis in die 60er Jahre galten Jeans als Kleidung ausgeflippter, rebellischer Jugendlicher. In vielen Schulen und Berufen waren sie nicht gern gesehen oder sogar verboten. Weil immer mehr Menschen an den, mit Jeans verbundenen Werten wie Freiheit, Jugendlichkeit und Sportlichkeit, teilhaben wollten, änderte sich dies aber schnell. Wie alle Kleidung waren und sind auch Jeans den Modeströmungen unterworfen. Wir haben schließlich alle Röhrenjeans, Schlag- oder Hüfthosen aus Jeans getragen und die Jeans in Karottenform überstanden. Jeans begleiten uns- im wahrsten Sinne des Wortes- durch dick und dünn und man muss nicht unbedingt ein „Messie“ sein, um seine Lieblingsjeans jahrelang oder noch länger aufzubewahren. Dank der modernen Stoffe, die Strechanteile enthalten, müssen wir mit der neuen Jeans aber nicht mehr in die Badewanne steigen, um die Passform körpernah zu gestalten. 
    Die Jeans ist und bleibt in der Modewelt ein Phänomen, seit über 160 Jahren auf dem Markt und immer noch “in”.

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