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  • 10. Aug. 2009

    Hört oder liest man irgendwo den Namen “Burberry” schießen einem sofort zwei Assoziationen durch den Kopf: Trenchcoats und Karo-Muster. Das Mode-Label ist mit diesen beiden zeitlosen Erfindungen weltweit der Inbegriff klassischer, zurückhaltender Eleganz und des britischen Stils - und das nicht nur, weil sie bereits seit Jahren zu den persönlichen Hoflieferanten von Königin Elisabeth II und ihrem Sohn dem Prince of Wales zählen. 

    Der Ursprung von Burberry
    Das heutige weltweit agierende Unternehmen findet seinen Ursprung im Jahr 1856 in der kleinen britischen Stadt Basingstoke in der Region Hampshire. Damals gründete Thomas Burberry im zarten Alter von nur 21 sein erstes Bekleidungsgeschäft, welches es in den kommenden Jahren dank einer bahnbrechenden Erfindung noch weit bringen sollte. 1880 erfand Burberry das sogenannte “Garbadine”, eine ganz spezieller Baumwollstoff, welcher noch vor dem Weben imprägniert und dadurch besonders robust und wasserfest wird. Mit der Patentierung des Wunder-Web-Materials im Jahre 1888 begann der große Aufstieg, der seinen ersten Höhepunkt in der Eröffnung einer Filiane am Londoner Heumarkt hatte - ein Standort, der noch heute die Firmenzentrale beheimatet. 

    Der Trenchcoat
    Der Klassiker unter den Mänteln, der heute in keinem Kleiderschrank fehlen darf, findet seinen Ursprung in eher weniger friedlichen Zeiten. Denn sein Entwurf im Hause Burberry war ein Auftrag der britischen Militärverwaltung, die ihn als Offizierbekleidung für den ersten Weltkrieg vorgesehen hatte. Diesem ursprünglichen Zweck entspringt daher auch der Name des Bekleidungsstückes, welcher übersetzt so viel wie “Mantel für den Schützengraben” bedeutet. Auf Grund seiner Funktionalität überstand der Mantel aus dem Hause Burberry, der traditionell aus resistenten “Garbadine” gefertigt wurde, aber den Krieg, wurde schnell salon-fähig und gehört heute zu den Liebhaber-Stücken, die in jeder Saison dem aktuellen Trend entsprechen. 

    Das Burberry-Karo
    Das Karo-Muster, das ebenso wie der Trenchcoat eine Art Symbol für die Marke Burberry ist, hatte erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts seinen großen Durchbruch, als der damalige Kreativchef Roberto Menichetti ihn von seiner stiefmütterlichen Position aus dem Innenfutter von Mänteln und Taschen nach außen kehrte und es erst richtig berühmt machte. 

    Burberry heute
    Nachdem durch die Versuche auch auf dem Massenmarkt zu landen einige negative Assoziationen der Marke Burberry in Umlauf gebracht wurden, versucht man jetzt wieder verstärkt sich auch einen exklusiveren und auch hochpreisigeren Markt zu konzentrieren und so das vielleicht leicht eingestaubte Image wieder aufzupolieren. Erste Maßnahmen seitens der neuen Geschäftsleitung, welche mit Beginn des neuen Jahrtausends ihre Arbeit aufnahm, war diesbezüglich eine Verschlankung der Produktpalette und eine erneute Fokussierung auf das, was Burberry in den Augen vieler erst zu Burberry macht: Trenchcoats und andere britisch-regenresistende Kleidungsstücke mit dem unverwechselbaren Karo-Muster.

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